Stäube

E-Staub

In den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) werden die durch den Mund und die Nase einatembare Staubfraktionen als die sogenannten „E-Stäube“ bezeichnet. Diese Stäube haben eine sehr geringe Größe (Durchmesser < 5 µm, also < 0,005 mm) und können somit beim Einatmen in die Atemwege des menschlichen (aber auch tierischen) Organismus’ gelangen.
Sowohl die Messung als auch die Beurteilung einer arbeitsplatzrelevanten Staubbelastung wird in der TRGS 402 (TRGS 402: Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition. Ausgabe: Januar 2010. GMBl 2010 S. 231 253 v. 25.2.2010 [Nr. 12] geändert und ergänzt: GMBl 2016 S. 843-846 v. 21.10.2016 [Nr. 43]) geregelt.

A-Staub

In den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) werden die durch den Mund und die Nase einatembare Staubfraktionen, die sich aufgrund ihrer sehr geringen Größe sogar in den Alveolen (Lungenbläschen) und den Bronchialen ablagern können, als die sogenannten „A-Stäube“ bezeichnet. Eine bestimmte Größe lässt sich für diese Stäube nicht benennen. Vielmehr gibt die DIN EN 481 (DIN EN 481: Arbeitsplatzatmosphäre; Festlegung der Teilchengrößenverteilung zur Messung luftgetragener Partikel; Deutsche Fassung EN 481:1993 Ausgabe 1993-09) einen Größenspektrum für diese Staubart an.
Sowohl die Messung als auch die Beurteilung einer arbeitsplatzrelevanten Staubbelastung wird in der TRGS 402 (s.o.) geregelt.

 

TRGS 402: (Link zur BAuA) – Technische Regel für Gefahrstoffe. Ermitteln und Beurteilen der Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen: Inhalative Exposition. Ausgabe: Januar 2010. GMBl 2010 S. 231 253 v. 25.2.2010 [Nr. 12] geändert und ergänzt: GMBl 2016 S. 843-846 v. 21.10.2016 [Nr. 43].

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